Regierungsgespräche in Finnland offiziell begonnen

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In Helsinki haben am Dienstag die offiziellen Gespräche über die Bildung einer neuen Regierung begonnen. Der mit der Regierungsbildung betraute Chef der Konservativen Sammlungspartei, Jyrki Katainen, hatte vorige Woche den möglichen Koalitionspartnern einen Fragenkatalog vorgelegt, der mittlerweile von allen an einer Koalition mit den konservativen interessierten Parteien beantwortet wurde.
Bisher ist unklar, welche Parteien das sind. Die Zentrumspartei der abgewählten Regierungschefin Mari Kiviniemi sowie die Grünen haben nach starken Einbußen bei der Wahl am 17. April den Gang in die Opposition angekündigt. Als wahrscheinlich gilt in Finnland die Bildung einer Koalition aus Konservativen, Sozialdemokraten und den rechtspopulistischen "Wahren Finnen".
Bereits am Montag hatten die "Wahren Finnen" ausgeschlossen, bei der in den kommenden zwei Wochen erwarteten Parlamentsentscheidung für das von der EU beschlossene Hilfspaket für Portugal zu stimmen. Finnland könnte bei einem negativen Beschluss die Finanzhilfe für Portugal stoppen.
Den gesamten Fragenkatalog sowie die eigenen Antworten darauf wollten die Konservativen am Nachmittag veröffentlichen. Ebenso will Parteichef Katainen noch im Laufe des Dienstag die Presse über den Stand der Gespräche informieren und nach Möglichkeit den Zeitrahmen für die eigentlichen Koalitionsverhandlungen bekannt geben.











