Keine erhöhte Bedrohung in Österreich
Im österreichischen Innenministerium sieht man nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden keine gesteigerte Bedrohungslage. "Für Österreich gibt es keine Änderung der Sicherheitslage", sagte ein Sprecher.

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Die US-Botschaft in Wien wollte vorerst keine Stellungnahme abgeben. Außenminister Spindelegger ist jedenfalls zufrieden, dass Bin Laden zur Strecke gebracht wurde.
"Das ist ein wichtiger Erfolg im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus", so Spindelegger. "Der Tod Bin Ladens ist eine Erleichterung für viele Menschen." Der Minister warnte allerdings gleichzeitig vor allzu hohen Erwartungen im Zusammenhang mit dem Tod des Al-Kaida-Führers: "Der Terrorismus ist damit aber nicht besiegt. Wir müssen weiter wachsam sein", meinte Spindelegger. "Al-Kaida und allen Terroristen weltweit muss damit aber klar sein, dass sie nirgends ein sicheres Versteck haben. Die freien Demokratien sind bereit, sich zur Wehr zu setzen und erforderlichenfalls auch drastische Maßnahmen zu ergreifen."
Anhänger radikal-islamischer Gruppen bekräftigten hingegen ihren Kampfeswillen. In arabisch-sprachigen Internetforen beteuerten sie ihre Entschlossenheit, vor allem die USA und deren Präsidenten Obama in ihrem Visier zu behalten. "Gott verfluche Dich, Obama", hieß es in einer der ersten Reaktionen aus islamistischen Gruppen.













