Hälfte der Israelis für palästinensischen Staat

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Nahezu 50 Prozent der Israelis sind der Überzeugung, dass Israel einen unabhängigen palästinensischen Staat anerkennen sollte, sofern bestehende Siedlungsblöcke im Westjordanland israelisch bleiben. 41 Prozent dagegen fordern, dass sich Israel mit ganzer Kraft einer palästinensischen Staatsgründung widersetzt, wie eine Umfrage laut einem Bericht der Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" ergab.
Die Umfrage war noch vor der Bekanntgabe des Versöhnungsabkommens zwischen den Palästinenser-Organisationen Fatah und Hamas in Kairo durchgeführt worden. 53 Prozent der Befragten wünschen sich demnach, dass Premierminister Netanyahu einen Friedensplan zur Überwindung des Konflikts mit den Palästinensern "auch um den Preis substanzieller Zugeständnisse" unterbreitet, während 42 Prozent strikt dagegen sind.
Netanyahu hat negativ auf die von Ägypten vermittelte Versöhnung der beiden stärksten Palästinenser-Organisationen reagiert und Präsident Mahmoud Abbas ultimativ aufgefordert, "zwischen einem Frieden mit Israel und einem Frieden mit Hamas (zu) wählen." Ein Frieden mit beiden sei unmöglich, weil Hamas offen die Zerstörung des Staates Israel anstrebe.













