Kämpfe im Südsudan mit mindestens 55 Toten
Bei schweren Kämpfen zwischen der südsudanesischen Armee und Rebellen sind mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Regierungsvertreter am Sonntag mitteilte, kam es am Samstag zu stundenlangen Gefechten zwischen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) und einer Miliz.
Die Miliz sollte eigentlich auf Grundlage eines in der vergangenen Woche erzielten Abkommens formell in die SPLA eingegliedert werden. Die Kämpfer weigerten sich jedoch, sich der Armee zu unterwerfen. Bei den Gefechten wurden den Angaben zufolge mehr als 70 Soldaten und Zivilisten verletzt.
Der Südsudan soll im Juli als eigenständiger Staat gegründet werden. Gegen die dortige Regierung kämpfen mindestens sieben verschiedene Milizen.













