Großdemos für Atomausstieg in Wien und Salzburg

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Am Ostermontag finden in Wien und Salzburg Großkundgebungen für einen Ausstieg aus der Atomkraft statt. In Wien rufen die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und die Plattform www.atomausstieg.at anlässlich des 25. Jahrestages des Reaktorunglücks von Tschernobyl und der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima zu einer Gedenkkundgebung um 18.00 Uhr auf dem Stephansplatz auf.
Als Redner werden unter anderen Bundeskanzler Faymann (SPÖ), Grünen-Bundessprecherin Glawischnig und der Wiener Caritas-Direktor Landau erwartet. In Salzburg organisiert das überparteiliche Aktionsbündnis "Atomausstieg Salzburg" eine Großdemonstration in der Innenstadt, an der auch Bürgermeister Schaden (SPÖ) teilnehmen will.
Zum Abschluss der Kundgebung "Tschernobyl und Fukushima - Vermächtnis und Verpflichtung" auf dem Wiener Stephansplatz sollen als Teil einer internationalen Aktion 2.000 Kerzen in Form des Radioaktiv-Zeichens entzündet werden. GLOBAL 2000 organisiere mit seinem internationalen Netzwerk Friends Of The Earth diese "brennenden Atomsymbole" in ganz Europa und in Übersee "im stillen Gedenken an die Opfer von Tschernobyl", heißt es in einer Aussendung der Organisation.
In Salzburg ziehen die Teilnehmer der Demonstration gegen 17.30 Uhr vom Mirabellplatz über die Staatsbrücke zum Domplatz, wo um 18.00 Uhr eine Großkundgebung samt Gedenkminute abgehalten wird. Von 19.00 bis 22.00 Uhr finden Konzerte "für eine atomfreie Zukunft" statt. Zu dem Anti-Atom-Aktionstag werden laut den Veranstaltern 1.000 Teilnehmer erwartet.












