Mutmaßlicher Mörder von Italiener stirbt in Gaza
Vier Tage nach dem Mord an einem italienischen Aktivisten hat die im Gazastreifen herrschende Hamas die drei mutmaßlichen Täter gestellt. Einer der drei Tatverdächtigen sei getötet und die beiden anderen verletzt worden, teilte die Innenbehörde der Hamas am Dienstag mit. Laut Angaben aus palästinensischen Sicherheitsbehörden wurden zwei Verdächtige getötet, einer wurde demnach verletzt.
Die drei mutmaßlichen Mitglieder einer militanten Islamistengruppe hatten sich zuvor in einem Haus in dem dicht besiedelten Nuseirat-Flüchtlingslager südlich von Gaza verschanzt. Die Männer hatten laut Augenzeugen alle Aufforderungen zur Aufgabe ignoriert.
Der 36 Jahre alte pro-palästinensische Aktivist Vittorio Arrigoni war in der Nacht zum Freitag entführt und brutal ermordet worden. Die Entführer gaben sich als Salafisten aus. Salafisten verstehen sich als die wahren Hüter des Islam. Die von Al-Kaida inspirierten und im Untergrund agierenden Männer wollen im Gazastreifen einen islamischen Gottesstaat aufbauen. Die Ermordung Arrigonis gilt als politische Machtprobe. Die Hamas kontrolliert den Küstenstreifen seit 2007.












