Wieder drei NATO-Soldaten in Afghanistan getötet

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Bei neuen Angriffen auf die internationalen Truppen in Afghanistan sind drei NATO-Soldaten ums Leben gekommen. Wie die Schutztruppe ISAF am Sonntag mitteilte, starben die Einsatzkräfte am Vortag bei zwei Bombenanschlägen im Süden des Landes. Zur Identität der Opfer äußerte sich die ISAF wie üblich nicht.
Damit erhöht sich die Zahl der am Samstag in Afghanistan gefallenen ausländischen Soldaten auf acht. Fünf Soldaten waren bei einem Selbstmordanschlag der Taliban in einem Stützpunkt der afghanischen Armee in der Provinz Laghman getötet worden. Bei dem Attentat waren auch vier afghanischen Soldaten ums Leben gekommen.
Nach Informationen des Internetdienstes icasualties.org verloren seit Jahresbeginn fast 130 ausländische Soldaten ihr Leben am Hindukusch. 2010 war mit 711 Todesopfer das bisher verlustreichste Jahr für die internationalen Truppen in Afghanistan.












