Erste Flüchtlinge aus Tunesien in Südtirol
Die ersten, aufgrund politischer Unruhen in ihrem eigenen Land in Italien gestrandeten tunesischen Flüchtlinge sind in Bozen angekommen. Dies teilte das Land Südtirol am Samstag in einer Aussendung mit. Die zehn Männer aus Tunesien wurden in einer ehemaligen Kaserne untergebracht. Sie seien im Besitz einer aus humanitären Gründen ausgestellten Aufenthaltsgenehmigung.
Insgesamt werden 21 tunesische Flüchtlinge erwartet. Mit den Aufenthaltsgenehmigungen sei es den zwischen 18 und 36 Jahre alten Männern erlaubt, sich frei im gesamten italienischen Staatsgebiet zu bewegen und eventuell auch einer Arbeit nachzugehen. Die zehn Tunesier waren per Kleinbus aus einem Auffanglager bei Caserta in der italienischen Region Kampanien nach Südtirol gebracht worden waren.
Grundsätzlich war von einem Auffanglager für nordafrikanische Flüchtlinge in Sterzing abgesehen worden. Südtirol hatte nach einem Gespräch mit dem italienischen Innenminister Roberto Maroni und mit Regionenminister Raffaele Fitto mit der Aufnahme von rund zwei Dutzend politischen Flüchtlingen gerechnet.












