Bedeutendes Waffenlager der ETA ausgehoben

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In einem Bauernhof im Baskenland hat die spanische Polizei ein riesiges Sprengstofflager der baskischen Terror-Organisation ETA ausgehoben. Wie am Dienstag aus Polizeikreisen verlautete, stellten die Ermittler in der Ortschaft Legorreta bei San Sebastian fast eine Tonne Sprengstoff sicher. Dies sei eines der größten ETA-Arsenale gewesen, das die Sicherheitskräfte jemals in Spanien entdeckt hätten.
Die Polizei hatte zuvor zwei mutmaßliche ETA-Terroristen in dem Dorf festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung stießen die Ermittler auf das Versteck. Dort entdeckten sie auch Zünder und Treibstoffvorräte. Die beiden Festgenommenen sind Brüder im Alter von 36 und 40 Jahren. Sie stehen nach Angaben der Polizei im Verdacht, dem logistischen Apparat der ETA anzugehören. Sie sollen Sprengstoff, Waffen sowie Munition an Terrorzellen verteilt zu haben.
Einen Tag zuvor hatte die Polizei in Frankreich zwei steckbrieflich gesuchte ETA-Terroristen gefasst. Das Paar, ein Mann und eine Frau, hatte sich mit der französischen Polizei in der Gegend von Creuse im Zentrum des Landes mehrere Feuergefechte geliefert und dabei einen Gendarmen verletzt.
Die ETA hatte im Jänner eine "dauerhafte Waffenruhe" erklärt. Seither wurden in Spanien und Frankreich fast 40 mutmaßliche Mitglieder der Separatistenorganisation verhaftet. Die Serie von Festnahmen und die Entdeckung des Sprengstoff-Arsenals nähren in Spanien den Verdacht, dass die ETA ihre "Waffenruhe" dazu nutzt, ihre Terrorzellen neu zu organisieren, und nicht daran denkt, den bewaffneten Kampf aufzugeben.












