Oppositionszeitung in Bahrain verboten

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Das Regime des Emirats Bahrain geht nach einer einmonatigen Protestbewegung nun gegen die oppositionelle Presse vor. Die Tageszeitung "Al Wasat" wurde verboten, dem Medium droht ein juristisches Verfahren wegen Verbreitung von Falschinformationen während der Proteste schiitischer Demonstranten zwischen dem 26. und 28. März.
Es seien Ereignisse dargestellt worden, "die nicht geschehen sind", was juristische Konsequenzen nach sich ziehe, hieß es. "Al Wasat" wurde 2002 gegründet. Verwaltungsratsvorsitzender ist der Geschäftsmann Farouk al-Moajed, Chefredakteur der Oppositionelle Manzur al-Jimri, der nach den ersten politischen Reformen 2001 nach Bahrain zurückgekehrt war.
Die einmonatige Protestbewegung in dem Emirat wurde vor allem von der schiitischen Bevölkerungsmehrheit getragen, die sich durch die sunnitische Herrscherdynastie von König Hamad Bin Issa al-Khalifa benachteiligt fühlt. Die Behörden beendeten die wochenlangen Proteste Mitte März gewaltsam. Dazu erhielt das kleine Königreich die Unterstützung anderer Golfstaaten, die Truppen nach Bahrain entsandten.












