USA fordern Gbagbo zum sofortigen Rücktritt auf
Die USA haben den scheidenden ivorischen Staatschef Laurent Gbagbo erneut zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. "Gbagbo treibt die Elfenbeinküste in die Gesetzlosigkeit", erklärte US-Außenministerin Clinton am frühen Sonntagmorgen.

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Er müsse "sofort zurücktreten", damit der Konflikt in dem westafrikanischen Land beendet werden könne. Gbagbos Widersacher Alassane Ouattara ist der international anerkannte Gewinner der Wahlen vom November, Gbagbo weigert sich seitdem aber, die Macht abzugeben. In dem Land tobt seit Monaten ein blutiger Machtkampf zwischen beiden Lagern.
Vorwürfe von Massakern in dem Land hatten den Konflikt am Samstag überschattet, die UNO machte schließlich beide Streitparteien im Kampf um das Präsidentenamt für zahlreiche Tote verantwortlich. Die USA seien angesichts der "gefährlichen und sich verschlechternden Lage" an der Elfenbeinküste "zutiefst besorgt", erklärte Clinton weiter. Sie rief auch die Truppen Ouattaras zur Einhaltung der Menschenrechte und zum Schutz der Zivilisten im Land auf.













