Wirbel um Agentur von FPK-Abgeordnetem Strutz
FPK-Nationalratsabgeordneter Martin Strutz gründete im Jänner die Kommunikationsagentur "Namos". BZÖ ortet eine neue FPK-Werbeagentur. FPK wies Anschuldigung zurück. Strutz kündigte Klagen an.

Foto © APA/Roland Schlager
Das BZÖ ortet in der im Jänner von FPK-Nationalratsabgeordnetem Martin Strutz gegründeten Kommunikationsagentur "Namos" eine neue FPK-Werbeagentur. Es bestehe der Verdacht, dass Strutz die "Connect II" gegründet habe, ließ der neue geschäftsführende Obmann des BZÖ-Kärnten, Sigisbert Dolinschek, am Samstag via Aussendung wissen. Die FPK wies den Vorwurf umgehend entschieden zurück.
Erst vor wenigen Tagen hatte FPK-Chef Uwe Scheuch die Parteiagentur "Connect" stilllegen lassen. Es steht der Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung im Raum. Strutz' Agentur könnte nun dazu dienen, das "System Connect" einfach weiterzuführen, meint nun das BZÖ und fordert "umfassende Aufklärung."
Man stehe weder mit der Gründung noch mit irgendeinem Geschäftsbereich mit der Agentur "Namos" in Verbindung, teilte die FPK in einer Aussendung mit. Strutz kündigte an, gegen alle Medien gerichtlich vorzugehen, die einen Zusammenhang zwischen seinem privaten Unternehmen und der FPK herstellen würden. "Es handelt sich um absolut unwahre Behauptungen, die schwer kreditschädigend sind", erklärt Strutz.












