Pröll soll Donnerstag aus Spital entlassen werden

Foto © APA
Der seit vergangenem Freitag mit einer Lungenembolie in der Innsbrucker Universitätsklinik liegende Vizekanzler Pröll soll am Donnerstag aus dem Spital entlassen werden. Dieser schon am Wochenende genannte Zeitplan wurde von der Klinik bestätigt. Bis zum späten Nachmittag sollen noch weitere Untersuchungen stattfinden.
Nach Angaben von Prölls Sprecher hat der Finanzminister und ÖVP-Obmann sehr gut auf die Behandlungen und auf die Medikamente angesprochen. Er hat blutverdünnende Medikamente bekommen, damit sich keine weiteren Blutgerinnsel bilden können. Wann er nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wieder arbeiten kann, werde sich erst nach den abschließenden Untersuchungen zeigen, erklärte sein Sprecher.
Pröll hatte beim Skifahren im Zillertal vergangenen Freitag über Atemprobleme geklagt und wurde mit einem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort wurde von den behandelnden Ärzten eine Lungenembolie diagnostiziert. Laut dem Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin, Otmar Pachinger, hatte Pröll eine Beinvenenthrombose, "das heißt einen Verschluss einer Vene am Unterschenkel und die dürfte offensichtlich ein Lungengefäß verlegt haben".












