Exil-Tibeter wählen neues Parlament

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Eineinhalb Wochen nach der Rückzugsankündigung des Dalai Lama haben Zehntausende Exil-Tibeter in Indien und anderen Ländern über ein neues Parlament und einen neuen Exil-Premierminister abgestimmt. Nach Angaben der Exil-Regierung im nordindischen Dharamsala waren weltweit mehr als 83.000 Exilanten zur Wahl am Sonntag aufgerufen. Mit den Ergebnissen wird Ende April gerechnet.
"Die Abstimmung ist von besonderer Bedeutung, denn der neue Amtsinhaber wird eine größere politische Verantwortung schultern müssen", erklärte der scheidende Exil-Premierminister Samdhong Rinpoche. Als Favorit für seine Nachfolge gilt der 43-jährige Jurist Lobsang Sangay, der an der amerikanischen Havard-Universität lehrt.
Der Dalai Lama hatte am 10. März angekündigt, als politisches Oberhaupt der Tibeter zurückzutreten und seine Befugnisse an die demokratisch gewählten Vertreter zu übergeben. Als religiöser Führer will der Friedensnobelpreisträger aber aktiv bleiben.












