Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
21. Mai 2013 20:48 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
ÖVP-Salzburg will Grüne und Stronach in Regierung Thein Sein fordert Ende von ethnischer Gewalt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel ÖVP-Salzburg will Grüne und Stronach in Regierung Thein Sein fordert Ende von ethnischer Gewalt
Zuletzt aktualisiert: 05.03.2011 um 21:34 UhrKommentare

Guttenberg-Demos in vielen deutschen Städten

Die größte Solidaritätskundgebung für den zurückgetretenen deutschen Verteidigungsminister fand in seinem Heimatort Guttenberg statt. In anderen Städten mischten sich unter die Pro-Guttenberg-Demonstranten auch Kritiker.

Foto © APA

Vier Tage nach dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sind in vielen deutschen Städten Anhänger und Gegner des bisherigen deutschen Verteidigungsministers auf die Straße gegangen. In Bayern forderten am Samstag mehrere tausend Menschen ein Comeback des CSU-Politikers, der wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit alle Ämter niedergelegt hat.

In Hamburg, Frankfurt, Köln und Berlin blieb die Zahl der Fans dagegen weit hinter den Erwartungen zurück, unter die Demonstranten mischten sich auch zahlreiche Kritiker und Spötter.

Die größte Solidaritätskundgebung fand in Guttenbergs Heimatort statt. In der oberfränkischen Gemeinde Guttenberg versammelten sich nach Schätzungen der Polizei rund 1.500 Unterstützer, die Veranstalter sprachen sogar von 4.000. Unter den Demonstranten war auch der Vater, der Dirigent Enoch zu Guttenberg. Die Kritik an seinem Sohn in der Plagiatsaffäre bezeichnete der 64-Jährige als "Menschenjagd": "Dieser Geifer und Jagdrausch der politischen Gegner macht Angst um das Verbleiben der Mitmenschlichkeit in unserem Land."

In München forderten nach Polizeiangaben rund 500 Menschen: "Wir wollen Guttenberg", in Rosenheim gingen etwa 300 Anhänger des CSU-Politikers auf die Straße. In Berlin versammelten sich statt der erwarteten 1.000 Fans dagegen nur ein paar Dutzend Spötter vor dem Brandenburger Tor. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie "Jetzt oder nie: Monarchie" oder "Gutti for Kaiser".

Auf dem Hamburger Gänsemarkt zählte die Polizei rund 350 Fans sowie 150 Gegendemonstranten, die auf Plakaten unter anderem "Schluss mit den Doktorspielchen" forderten. Die Veranstalter - die Junge Union Geesthacht - hatte mit 1.000 Unterstützern gerechnet. In Frankfurt und Köln forderten laut Polizei mehrere Dutzend Bürger die Rückkehr des gefallenen Politstars, und auch hier wurden die Kundgebungen von Gegendemonstranten begleitet.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang