Russische Polizisten sollen zum Lügendetektortest

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Die teils als kriminell verschrienen russischen Polizisten sollen zu Tausenden Lügendetektortests durchlaufen. Staatspräsident Medwedew ordnete diesen Check zur Diensttauglichkeit am Dienstag zum Inkrafttreten seines umstrittenen Polizeigesetzes an. Demnach muss sich auch Innenminister Nurgalijew dem Test unterziehen. Laut Kreml sind alle Führungskräfte betroffen.
Menschenrechtler und Regierungsgegner kritisieren das Gesetz, nur eine Imagekampagne zu sein. Geschützt werde der "Polizeistaat Russland", aber nicht der Bürger.
Die bisher umfassendste Polizeireform solle das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheitsorgane verbessern, sagte Medwedew. Die Miliz, die künftig Polizei heißen soll, müsse modern und effektiv werden. Experten kritisierten allerdings erneut, dass das neue Gesetz nur die Vollmachten der Polizei stärke und die Interessen der Machthaber schütze. Die Überprüfung korrupter und krimineller Polizeibeamter scheitere schon allein am Mangel an Spezialisten, die Lügendetektoren bedienen können, kommentierten Medien in Moskau.












