Guttenbergs Rückhalt in der Bevölkerung sinkt
Die Plagiats-Affäre kratzt am Image des deutschen Verteidigungsministers Guttenberg. Zuvor als möglicher Nachfolger von CSU-Chef Seehofer gehandelt, sinkt die Zustimmung in der Bevölkerung nun zusehends.

Foto © APDemonstranten fodern Guttenbergs Rücktritt
Die Unterstützung der Deutschen für Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist angesichts der Plagiats-Affäre gesunken. 46 Prozent halten Guttenberg nach wie vor für kanzlertauglich, ergab eine Umfrage des Instituts TNS Emnid für das Magazin "Focus". 45 Prozent meinen, er eigne sich nicht mehr dafür.
Laut ZDF-"Politbarometer" vom Freitag waren 60 Prozent überzeugt, dass Guttenberg noch für höchste Ämter infrage kommt, 35 Prozent sagten Nein.
Auch bei der Frage nach einem Rücktritt sind die Deutschen in der jüngsten Umfrage für "Focus" etwas kritischer, stehen aber noch mit großer Mehrheit hinter dem Verteidigungsminister. Zwei Drittel wollen laut TNS Emnid, dass Guttenberg Minister bleibt - 28 Prozent meinen, er solle zurücktreten.
Im "Politbarometer" der Forschungsgruppe Wahlen hatten sich drei Viertel gegen einen Rücktritt ausgesprochen und 22 Prozent dafür. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" hoffen 72 Prozent der Befragten, dass Guttenberg trotz der Affäre im Amt bleibt; nur 21 Prozent wünschen einen Rücktritt. Inzwischen sind aber 46 Prozent der Meinung, dass der Minister ein Schummler ist - 47 Prozent sehen das nicht so.












