Weitere Geisel in Kolumbien frei

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Die linken FARC-Rebellen in Kolumbien haben als "Geste des guten Willens" am Sonntag eine weitere Geisel freigelassen. Der Polizist Carlos Ocampo wurde an einem geheim gehaltenen Ort im Zentrum des Landes einer humanitären Kommission übergeben. Die ursprünglich ebenfalls für Sonntag geplante Übergabe zweier weiterer Geiseln wurde jedoch aus zunächst unbekannten Gründen verschoben.
"Wir haben noch keine Informationen darüber, wann sie freigelassen werden und über die Gründe der Verschiebung", sagte die Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Maria Cristina Rivera. In Medienberichten war jedoch von widrigen Wetterverhältnissen die Rede.
Dass Ocampo frei kommen würde, hatten die Rebellen erst am Vortag angekündigt. In der offiziellen Liste der jetzt noch 18 Uniformierten in der Gewalt der FARC war der erst am vergangenen 28. Dezember Verschleppte gar nicht aufgeführt gewesen. Ein von Brasilien gestellter Hubschrauber nahm den Freigelassenen auf und flog ihn in die Stadt Ibague, Hauptstadt des Departements Tolima.
Die Rebellen haben damit seit Mittwoch vier Geiseln freigelassen. Sie wollen damit den Weg für Gespräche mit der Regierung über ein Ende des vor mehr als vier Jahrzehnten begonnenen Konflikts ebnen. Die Regierung von Präsident Manuel Santos hat dafür jedoch ein Ende von Anschlägen und Überfällen sowie die Freilassung aller Geiseln zur Bedingung gemacht. Die FARC wollen ihre restlichen Geiseln jedoch gegen etwa 500 inhaftierte Rebellen eintauschen.












