Tote durch Autobombenexplosionen in Kirkuk
Bei einer Anschlagsserie in der nordirakischen Stadt Kirkuk sind am Mittwoch mindestens elf Menschen getötet worden. Mehr als 100 weitere Personen erlitten Verletzungen, als drei mit Sprengladungen präparierte Autos nahezu zeitgleich an verschiedenen Orten der Stadt explodierten. Das bestätigte die Polizei.
Die erste Bombe detonierte vor dem Gebäude des kurdischen Geheimdienstes, die zweite bei einer Tankstelle und die dritte vor einem Sozialversicherungsamt. Unter den Toten seien auch zwei Polizisten und ein Kind gewesen, hieß es.
In Kirkuk gibt es immer wieder Spannungen. Rund um die Stadt liegen ergiebige Ölfelder. Die gleichnamige Provinz gehört nicht zur kurdischen Autonomieregion im Nordirak, ist aber ungefähr zur Hälfte von Kurden bewohnt. Sie ist deshalb zwischen Kurden, arabischen Sunniten und Turkmenen umstritten.
Im nordirakischen Tel Afar explodierte indes eine Bombe unter einem Armeefahrzeug, das sich auf einer Streifenfahrt befunden hatte. Zwei irakische Soldaten wurden getötet und zwei weitere verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak unter Berufung auf Sicherheitskreise in der Stadt 60 Kilometer westlich von Mossul.












