Islamgegner Wilders warnt vor "Eurabia"

Foto © APA
Der niederländische Islamgegner Geert Wilders hat sich in seinem Prozess wegen mutmaßlicher Aufstachelung zum Hass gegen Muslime als Verteidiger der Freiheit Europas dargestellt. Bei der Wiederaufnahme des im vergangenen Jahr geplatzten Verfahrens mit neuen Richtern erhob er am Montag scharfe Vorwürfe gegen den Islam.
Es handle sich dabei nicht um eine Religion, sondern um eine Ideologie, die sich "vor allem durch Mord und Tchlag auszeichnet", sagte hlag auszeichnet", sagte net", sagte Wilders vor dem Amsterdamer Bezirksgericht. Zum sichtbaren Missfallen des Richters, der Wilders das Wort für Fragen zum Ablauf des Prozesses erteilte hatte, bestand der 47-Jährige darauf, eine Erklärung abzugeben. Der Islam bekämpfe seit Jahrhunderten die Freiheit, sagte Wilders. "Überall in Europa führen multikulturelle Eliten einen totalen Krieg gegen ihre eigene Bevölkerung, indem sie die Masseneinwanderung und die Islamisierung fortsetzen, die am Ende zu einem islamisierten Europa ohne Freiheit führt, zu einem Eurabien", sagte Wilders.
"Es ist die Pflicht aller freien Menschen, sich dem zu widersetzen", betonte der Chef der Partei für die Freiheit (PVV), auf dessen parlamentarische Unterstützung die Minderheitsregierung aus Rechtsliberalen und Christdemmokraten in Den Haag angewiesen ist. Der Islam bringe Gesellschaften hervor, die rückständig und arm sind. "Es gibt keinen islamischen Mozart, weil es ohne Freiheit keine Kreativität gibt", sagte Wilders.
Der PVV-Chef wurde angeklagt, nachdem er immer wieder gegen den Islam als "faschistische Ideologie von Terroristen" gewettert, dessen Propheten als "Mörder und Pädophile" bezeichnet und den Koran mehrfach mit Hitlers "Mein Kampf" verglichen hatte. Wilders machte nun geltend, es sei seine Pflicht als Abgeordneter "die Wahrheit über den Islam" zu sagen.












