Kasachischer Präsident lässt doch wählen

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Der seit dem Ende der Sowjetunion regierende kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew (70) will sich am 3. April als Staatschef bestätigen lassen. Zuvor hatte Nasarbajew nach Kritik aus dem Westen ein Referendum abgelehnt, das ihn ohne Wiederwahl bis 2020 im Amt belassen hätte. Ein Präsidentenberater nannte die Opposition "chancenlos".
Nasarbajew werde bei der vorgezogenen Abstimmung mehr als 90 Prozent der Stimmen erhalten, sagte der Berater nach Angaben von Medien in der Hauptstadt Astana am Freitag. Wahlen in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik galten stets als unfair und nicht frei. Kritiker werfen Nasarbajew Unterdrückung von Gegnern sowie Menschenrechtsverletzungen vor.
Unterdessen teilte Kasachstans Wirtschaftsministerin Schanar Aitschanowa mit, einem Beitritt des öl- und gasreichen Steppenstaates zur Welthandelsorganisation WTO bereits im kommenden Jahr stehe nichts im Wege. Allerdings sieht die WTO die Zollunion zwischen Kasachstan, dem Nachbarland Russland sowie Weißrussland als Hindernis auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft.












