Steirischer WK-Präsident gibt Dienstwagen zurück
Der Kauf eines über 80.000 Euro teuren Dienstwagens im familieneigenen Autohaus hat den steirischen Wirtschaftskammer-Präsidenten Ulfried Hainzl in Bedrängnis gebracht. Nach heftiger Kritik auch aus den eigenen Reihen zog er nun die Notbremse: Er verkündete am Freitag die Rückabwicklung des Kaufs, wie am Samstag mehrere Medien berichteten.
Der Kauf des 300 PS starken Vorführwagen Lexus Hybrid - Neupreis 130.000 Euro - hatte politisch für Wirbel gesorgt. Hainzl hatte sich zunächst verteidigt, dass der Kauf vom Kammerpräsidium abgesegnet worden sei, dann wurde ihm von Toyota Frey die Übernahme und Zurverfügungstellung des Wagens angeboten, zu guter Letzt entschied er sich aber doch für den Notausstieg: "Ich habe meine Lektion gelernt", ließ er verlauten.
Jetzt wurde vom Kammerpräsidium eine Richtlinie analog zur Regelung des Landes festgelegt, wonach Dienstwagen auszuschreiben sind und maximal 50.000 Euro kosten dürfen.












