Große Herausforderung in der Pflege-Ausbildung

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Sozialminister Hundstorfer sieht im Pflegebereich die größte Herausforderung bei der Ausbildung. Das erklärte der Minister beim ersten Kongress der Gesundheitsberufe am Mittwoch in Wien. In den kommenden zehn Jahren werde man 13.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente in diesem Bereich brauchen, das bedeute rund 17.000 bis 18.000 neue Arbeitsplätze.
Derzeit würden sich in den Pflegeberufen insgesamt rund 4.500 Personen in Ausbildung befinden, sagte Hundstorfer. Aufgrund des ansteigenden Bedarfs müsse man sehr intensive Investitionen in die Ausbildung tätigen. "Wir setzen alles daran, die Zahlen zu erreichen", sagte Hundstorfer. Der Ressortchef verwies wie auch Gesundheitsminister Stöger darauf, dass im Pflege- und Gesundheitsbereich tolle Arbeitsmarktchancen liegen würden. "Der Gesundheitsbereich ist Motor selbst in der Krise", so Stöger. In diesem Feld seien noch in der Wirtschaftskrise Arbeitsplätze gehalten worden. Zehn Prozent der gesamten Wertschöpfung werde im Gesundheitsbereich erarbeitet.
Stöger sieht Österreich als "Weltmarktführer im Gesundheitssystem", dies gelte es zu halten. Er verwies auf seine Pläne bezüglich weiterer Gesundheitsreformen. Konkret nannte er erneut sein Bestreben, ein bundesweites Krankenanstaltengesetz zu schaffen. Planung, Steuerung und Finanzierung sollten in eine gemeinsame Hand gelegt werden.













