Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Oktober 2014 08:23 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Beil-Attacke in New York "Terrorakt" Bundesheer: Verhandlungen in Koalition laufen noch Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Beil-Attacke in New York "Terrorakt" Bundesheer: Verhandlungen in Koalition laufen noch
    Zuletzt aktualisiert: 18.01.2011 um 20:44 UhrKommentare

    Breite Front gegen Ende für Wehrpflicht

    Kärntner Offiziere sind von Modellen zur Heeresreform wenig begeistert. Sie fordern eine klare Festlegung der zukünftigen Aufgaben des Österreichischen Bundesheers.

    Foto © APA/Symbolbild

    Einen Beliebtheitswettbewerb bei aktiven und ehemaligen führenden Bundesheeroffizieren in Kärnten wird Verteidigungsminister Norbert Darabos nicht mehr gewinnen. Reformbedarf beim Militär besteht, darüber herrscht Konsens. Auf wenig Gegenliebe stoßen die sieben Varianten für die Zukunft des österreichischen Wehrsystems.

    Intelligenzquotient sinkt

    Abschaffung der Wehrpflicht? Freiwilligenheer? Reines Berufsheer? "Das ist zweitrangig. Wichtig ist eine neue Sicherheitsdoktrin - welche Herausforderungen warten überhaupt?", sagt Günter Polajnar, Brigadier im Ruhestand. Der frühere Kärntner Militärkommandant Gerd Ebner ist gegen die Abschaffung der Wehrpflicht, würde die Ausbildung aber zielorientierter gestalten. "Ein Berufsheer in entsprechender Zahl wäre sicher teurer." Ob sich bei einem neuen System genügend Freiwillige finden würden, bezweifelt Ebner. Rudolf Thurner, Brigadier der Miliz, befürchtet, dass die Qualität zurückgehen würde. "Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass der Intelligenzquotient der Bewerber sinkt." Thurner fordert eine klare Festlegung der Aufgaben des Bundesheeres. "Und das Milizsystem sollte gestärkt werden, mehr Übungen wären wichtig."

    Das Militärkommando Kärnten war in die Ausarbeitung der präsentierten Modelle nicht eingebunden, bestätigt Presseoffizier Helmut Sadnikar. Die Pläne werden deshalb nicht kommentiert. "Wie es weitergeht, entscheidet die Politik." Von Standortschließungen und Streichung von Garnisonen ist auszugehen. Reaktionen aus der Kärntner Politik: Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) spricht von "halbfertigen Konzepten". Reform ja, die Wehrpflicht abschaffen ist für Dörfler aber kein Thema. SPÖ-Chef Peter Kaiser unterstützt seinen Parteikollegen Darabos. Ein "Freiwilligenheer" könne die "derzeit vorstellbaren Einsätze" abdecken.

    WOLFGANG FERCHER

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Verdächtiges Pulver im deutschen Konsulat Istanbul

      Briefe mit einem gelben Pulver gingen am Freitag auch beim belgischen un...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Fünfländertreffen in Zürich 

      Fünfländertreffen in Zürich

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!