Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 05:37 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Mindestens elf Polizisten im Irak getötet "Das nagt bis heute an mir" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Mindestens elf Polizisten im Irak getötet "Das nagt bis heute an mir"
Zuletzt aktualisiert: 18.01.2011 um 12:14 UhrKommentare

ÖH empört: "Griff ins Klo"

ÖH-Chefin Sigrid Maurer bezeichnete am Dienstag die geplante Studieneingangsphase als "zukunftspolitischen Griff ins Klo".

Foto © APA

Empört hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) am Dienstag auf die Pläne der Regierungsparteien zur Regelung des Uni-Zugangs regiert. ÖH-Chefin Sigrid Maurer bezeichnete am Dienstag die geplante Studieneingangsphase als "zukunftspolitischen Griff ins Klo". Speziell stoßen sich die Studentenvertreter an der Beschränkung der möglichen Prüfungsantritte während der Studieneingangsphase. Diese werde damit zu einer "versteckten Knock-Out-Phase - die Prüfungen dafür genutzt, Studierende gezielt aus dem Studium zu boxen", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

Mit einer spontanen Protestaktion vor dem Bundeskanzleramt haben die Studentenvertreter ihrem Unmut Luft gemacht - mit dazu passenden roten Boxhandschuhen. Maurer sprach vor Journalisten von einer "Schikane gegen Studierende". Den Studenten sei versprochen worden, dass keine Knock-Out-Prüfungen eingeführt werden: Nun sei aber "genau eingetreten, was wir nicht wollten".

Die ÖH-Spitze spricht von "institutionalisierten Knock-Out-Prüfungen". Die SPÖ sei offenbar auf die "Schauermärchen von überfüllten Massenfächern und der drohenden Deutschenflut" von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) hereingefallen. Ziel der Studieneingangsphase sei ganz klar, die Zahl der Studierenden zu senken, so ÖH-Generalsekretärin Mirijam Müller, die vom "nächsten Anschlag auf die Studierenden nach der Kürzung der Familienbeihilfe" spricht.

Wallerberger bezeichnete die Maßnahme als "bildungspolitischen Schnellschuss", der an den wirklichen Problemen der Hochschulen vorbei gehe. "Anstatt die Universitäten endlich ausreichend zu finanzieren, werden Studierende aus ihrem Studium gedrängt. Die Universitäten brauchen 'Bail-Out' statt 'Knock-Out'", so Wallerberger. Zudem würden mehr Studierende benötigt, nicht weniger, Österreich liege sowohl bei der Zahl der Studienanfänger als auch bei der Zahl der Absolventen weit hinter dem OECD-Schnitt.


KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang