ÖVP skeptisch gegenüber SPÖ-Modell für Sozialjahr
Die ÖVP hält den derzeitigen Ablauf der Bundesheer-Debatte für falsch und ist gegenüber dem von der SPÖ präsentieren Modell eines Sozialjahres äußerst skeptisch.

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Bevor man über die Abschaffung der Wehrpflicht diskutiere, müsse man Aufgaben für das Heer definieren und schauen, wie diese erfüllt werden können. Erst dann könne man über eine etwaige Abschaffung der Wehrpflicht diskutieren. "Aus heutiger Sicht gibt es für mich aber keinen Grund für eine Abschaffung", sagte VP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger im Gespräch mit der APA in Reaktion auf den SPÖ-Marsch Richtung Freiwilligenarmee.
Man warte daher auf die von Kanzler Werner Faymann (S) angekündigten Gespräche. Diese seien "dringend notwendig", sagte Kaltenegger. Denn es seien eine Reihe von Fragen offen. Sehr skeptisch zeigte sich Kaltenegger gegenüber dem von der SPÖ präsentierten Modell für den Ersatz des Zivildienstes. Es mache ihn "stutzig", wenn Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) die jetzigen 13.000 Zivildiener durch 6.400 Freiwillige Sozialdienstleister ersetzen wolle. Er könne sich nicht vorstellen, dass man mit der Hälfte an Menschen die gleichen Aufgaben bewältigen werde.













