Grosz dementiert Differenzen mit BZÖ-Chef Bucher

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Innerhalb des BZÖ sind offenbar neuerlich Unstimmigkeiten aufgekeimt. Bundesparteichef Bucher richtet in der Tageszeitung "Österreich" (Donnerstag-Ausgabe) seinem steirischen Landesparteichef Gerald Grosz aus, dass er jederzeit die Partei verlassen könne. Grosz dementierte jedoch auf Anfrage der APA, dass es neuerlich Differenzen gebe. Er sei mit Bucher auf einem guten gemeinsamen Weg.
Bucher bekräftigte, das BZÖ als einzige bürgerliche Kraft neben der ÖVP zu positionieren und den Weg zurück zur FPÖ, die für einen nationalen, sozialistischen Weg stehe, abzulehnen. "Wer da nicht mit will, dem sage ich: Die Tür steht immer offen. Auch Gerald Grosz kann jederzeit gerne gehen, weil jeder mit einem FP-Kurs weder sich noch uns etwas gutes tut", sagte Bucher in dem "Österreich"-Interview.
Grosz gestand zu, dass er nach der verlorenen Steiermark-Wahl im Herbst Differenzen mit Bucher gehabt hab. Diese habe man aber inzwischen ausdiskutiert und jetzt bestehe "bestes Einvernehmen". Man habe sich auf einen "bürgerlichen Kurs rechts der Mitte" geeinigt und "den trage ich voll mit", versicherte der steirische Landesparteichef gegenüber der APA. Bucher habe recht, dass für das BZÖ mit einer "Retro-FPÖ-Politik" nichts zu gewinnen sei. Die FPÖ sei neben der SPÖ als internationale sozialistische Partei eine zweite - nationale - sozialistische Partei. Er habe mit Buche auch zuletzt freundschaftliche Gespräche geführt und sei mit dem Bundesparteichef auf einem sehr guten Weg, versicherte Grosz: "Es gibt keinen Grund für Irritationen."












