Gbagbo wirft Weltgemeinschaft Staatsstreich vor

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Der abgewählte Präsident von Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Laurent Gbagbo, hat in einer Fernsehansprache der internationalen Gemeinschaft einen Staatsstreich vorgeworfen. Die Ivorer seien Opfer von Feindseligkeiten aus dem Ausland, sagte der Amtsinhaber. Damit reagierte Gbagbo auf den wachsenden Druck, den Oppositionspolitiker Alassane Ouattara an die Macht zu lassen.
Umliegende Staaten haben erklärt, notfalls militärisch einzugreifen, um dem Wahlsieger ins Amt zu helfen. Die Ansprache ist ein neuerliches Zeichen, dass Gbagbo einen freiwilligen Rückzug ablehnt.
"Die größte Pflicht unserem Land gegenüber ist, es gegen Angriffe aus dem Ausland zu verteidigen", sagte der Amtsinhaber. Um Mitternacht ließ er ein Ultimatum der Opposition verstreichen, bis Neujahr zurückzutreten. Der von Quattara ernannte Ministerpräsident, Guillaume Soro, hatte zuvor von einer "Bürgerkriegssituation" gesprochen, in der sich sein Land befinde. Seit der Wahl seien mehr als 200 Menschen bei Kämpfen verletzt und 1.000 weitere verletzt worden.












