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Zuletzt aktualisiert: 29.12.2010 um 11:25 UhrKommentare

Teuerungsausgleich ging bisher an über 15.200 Kärntner

Landeshauptmann Dörfler und Landesrat Dobernig ziehen eine erfreuliche Zwischenbilanz über die Auszahlung des Teuerungsausgleiches. Die Menschen schätzen diese unbürokratische Hilfe.

Foto © APA/Eggenberger

Eine erfreuliche Zwischenbilanz zum Jahresende ziehen am Mittwoch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig über die Auszahlung des Teuerungsausgleiches. Insgesamt haben sich bereits 15.218 Menschen den Teuerungsausgleich abgeholt, davon 11.461 in bar bei einer der Auszahlaktionen oder im Bürgerbüro. 3.277 Mal wurde der Teuerungsausgleich per Banküberweisung und 480 Mal per Postanweisung ausbezahlt.

"Die Politik liegt dort richtig, wo sie den Menschen hilft. Die Anspruchsberechtigten nehmen besonders die Möglichkeit der Barauszahlung in Anspruch, da sie ansonsten vielfach gar nicht an das Geld kommen würden", betonen Dörfler und Dobernig, die auch auf den persönlichen Kontakt und die Erledigung vieler Anliegen bei den Auszahlaktionen verweisen. Am Teuerungsausgleich habe es viel unverständliche Kritik gegeben. Der erneute Zustrom der Menschen zeige aber, wie wichtig und richtig diese Aktion sei.

"Teuerungsausgleich ist wichtig"

"Immer mehr Familien und sozial Schwache brauchen diese Unterstützung durch den Teuerungsausgleich, gerade in Krisenzeiten. Uns ist es sehr wichtig, auch für die sozial Schwachen da zu sein. Für sie ist die Zeit vor Weihnachten oft besonders schwer, da ist der Teuerungsausgleich eine leichte Linderung", erklärt Dörfler.

Auch Dobernig streicht die Wichtigkeit des Teuerungsausgleichs hervor. "Die Menschen schätzen die unbürokratische Unterstützung, wir werden ganz sicher nicht bei Pensionisten mit Ausgleichszulage oder Menschen mit geringen Einkommen sparen. Daher wird es den Teuerungsausgleich auch in Zukunft geben", so der Landesrat.

Wer erhält Teuerungsausgleich?

100 Euro Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Muttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses. Wenn zumindest eine dieser Fördervoraussetzungen erfüllt ist, können Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern die erhöhte Förderung von 150 Euro beantragen.

Den Teuerungsausgleich kann man sich auch auf das Konto überweisen lassen. Anträge dafür sind in den Bürgerbüros sowie in den Bezirkshauptmannschaften erhältlich und können bis zum 15. März 2011 eingebracht werden. Die Barauszahlung erfolgt bis 28. Feber 2011 in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes in Klagenfurt und Villach (Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr).


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