Nahverkehr in Athen lahmgelegt
In Athen stand am Donnerstag wegen eines Streiks der öffentliche Verkehr still. Die Folge: Stau auf den Straßen, Ausschreitungen und Verletzte. Am Mittwoch hatten Demonstranten einen Ex-Minister blutig geschlagen.

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Die vorweihnachtlichen Streiks in Griechenland gegen das Sparprogramm der Regierung sind am Donnerstag mit einem 24- stündigen Ausstand bei den Athener Verkehrsbetrieben fortgesetzt worden. In der Früh fuhren keine U-Bahn oder Stadtbahn, kein Bus und keine Straßenbahn. Das berichtete der Staatsrundfunk.
Weil viele Menschen aufs Auto umstiegen, kam es zu gewaltigen Staus auf allen Zufahrtstraßen der vier-Millionen-Einwohner- Metropole. Tausende kamen zu spät zur Arbeit. Die Proteste richten sich gegen die harte Sparpolitik der sozialistischen Regierung. Am Vortag war es bei landesweiten Streiks in Athen und Thessaloniki zu Ausschreitungen gekommen, bei denen mehrere Menschen leicht verletzt und Dutzende Autos, Motorräder und Schaufenster zerstört wurden.













