Taliban-Anführer bei NATO-Operation getötet

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In Afghanistan haben ISAF-Truppen einen Anführer der Taliban und einen weiteren Aufständischen getötet. Wie die Allianz aus NATO und afghanischer Armee erklärte, war der Taliban-Anführer an Waffengeschäften und Anschlägen im Osten der Provinz Wardak in Zentralafghanistan beteiligt. Zivilisten kamen bei der nächtlichen Aktion nach Armeeangaben nicht ums Leben.
Zwei Männer hätten die Streitkräfte bedroht, als sie das Gelände, auf dem sich Fedahi Informationen zufolge versteckt hielt, betreten wollten. Die Soldaten erschossen demnach beide Männer, einer der beiden wurde später als Fedahi identifiziert.
Zudem gab die NATO die Festnahme eines Anführers des Rebellen-Netzwerks Haqqani (Hakkani) bekannt. NATO-Truppen und afghanische Streitkräfte hätten ihn bei einer Razzia in der Provinz Khost in der Nacht auf Sonntag gefangen genommen. Der Haqqani-Anführer soll Bombenanschläge auf afghanische Truppen und die Allianz verübt haben.
Im Süden Afghanistans wurden nach NATO-Angaben sechs Soldaten der internationalen Einsatztruppe ISAF getötet. Weitere Einzelheiten wurden am Sonntag zunächst nicht mitgeteilt.












