Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 06:02 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
UNO schickt Fidschi-Soldaten auf den Golan Russisches Adoptionsverbot für Länder mit Homo-Ehe Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel UNO schickt Fidschi-Soldaten auf den Golan Russisches Adoptionsverbot für Länder mit Homo-Ehe
Zuletzt aktualisiert: 11.12.2010 um 03:23 UhrKommentare

Ashtiani wird laut iranischem TV nicht gesteinigt

Foto © APA

Die wegen Ehebruchs zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi-Ashtiani soll nach Darstellung des staatlichen iranischen Fernsehens nicht gesteinigt werden. Eine solche Strafe sei nicht vorgesehen. "Das war 2006 ein symbolisches Urteil, das im Gericht auch nicht von allen Richtern bestätigt wurde", hieß es in einer Sondersendung zu dem Fall. Die Iranerin bleibt allerdings in Haft.

Mohammadi-Ashtiani räumte in der Sendung erneut eine außereheliche Beziehung zu einem Verwandten ein, dem sie auch geholfen habe, ihren Ehemann zu töten. Inwieweit das Geständnis erzwungen wurde, ist unklar. Die zweifache Mutter war 2006 verhaftet und zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das Urteil löste weltweit heftige Proteste aus, Teheran hatte die Steinigung aber im Juli vorläufig ausgesetzt.

Der englischsprachige Sender wies darauf hin, dass die iranische Justiz 2005 befohlen habe, keine Steinigungen mehr vorzunehmen. Diese Anweisung sei aber bis zum Prozess gegen Mohammadi-Ashtiani nicht richtig in den Gesetzesrahmen integriert worden.

Mohammadi-Ashtiani gestand erneut, dass sie ihrem Liebhaber vor fast fünf Jahren geholfen habe, ihren Mann zu ermorden. Sie habe sich aber kurz nach dem Mord "wegen Gewissensbissen" der Polizei gestellt und ein Geständnis abgelegt. Danach sei der Liebhaber verhaftet worden, und auch er habe ein Geständnis abgelegt.

Von den beiden im Iran inhaftierten deutschen Journalisten gab es keine neuen Bilder. Man habe mit den beiden Männern eine halbe Stunde lang im Gefängnis reden können, sie hätten aber nicht vor der Kamera sprechen wollen, berichtete der staatliche Sender. Sie hätten bestritten, ein Interview mit dem Sohn und den Anwalt von Mohammadi-Ashtiani geführt zu haben. Ein Foto zeige aber, dass dies nicht stimme. Das Bild zeigte den deutschen Reporter angeblich im Büro des Anwalts mit einem eingeschalteten Rekorder.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Voves und das Sulmkraftwerk

In einer dringlichen Anfrage haben die steirischen Grünen kritische Frag...Bewertet mit 1 Stern

 

Politik im Bild

Fischer empfing Alaba in der Hofburg 

Fischer empfing Alaba in der Hofburg

 

Kroatien tritt EU bei

AP

Am 1. Juli 2013 tritt Kroatien als insgesamt 28. Land der Europäischen Union teil. Hintergründe und Informationen zur EU-Mitgliedschaft der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik.



Griechenland in der Krise

Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang