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    Zuletzt aktualisiert: 10.12.2010 um 12:35 UhrKommentare

    Hundstorfer will Reform der Bauernversicherung

    Foto © APA

    Die Koalition hat quasi in letzter Minute eine weitere Abmilderung des Sparpakets bei den Bauern beschlossen. Parallel zur bereits bekannten Anhebung der Pensionsbeiträge der Landwirte wird nun auch deren Mindestpension angehoben. Die Mehrkosten liegen 2014 bei 17,5 Mio. Euro. Sozialminister Hundstorfer verteidigt die Maßnahme, fordert aber eine Reform der defizitären Bauern-Sozialversicherung.

    "In den nächsten paar Jahren muss da etwas geschehen", so Hundstorfer im Gespräch mit der APA. Der Bundesbeitrag zu den Bauernpensionen liegt heuer bei 92 Prozent. Abgewickelt wird die Anhebung der Mindestpensionen über "fiktive Ausgedinge". Derzeit wird nämlich davon ausgegangen, dass Bauern, die ihren Hof an die nächste Generation übergeben, dort weiterhin Kost und Logis erhalten und folglich geringere Lebenshaltungskosten haben. Der Gegenwert dieses "fiktiven Ausgedinges" wird folglich von der Mindestpension abgezogen. Derzeit beträgt der Abschlag maximal 20 Prozent der Mindestpension. Bis 2014 wird das "fiktive Ausgedinge" nun aber auf höchstens 15 Prozent gesenkt. Die Kosten trägt im Endeffekt der Bund, der rund 92 Prozent zu den Bauern-Pensionen beiträgt.

    Hundstorfer verteidigt die Maßnahme dennoch. "Das betrifft die Ärmsten der Armen" und nicht die "Jumbo-Bauern", so der Minister auf APA-Anfrage. "Das ist die Gruppe der Bauern, wo wir uns aufregen, das sie bei den Förderungen nichts bekommen", so Hundstorfer.

    Hundstorfer fordert aber Strukturreformen im Bereich der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), deren Fusion mit der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) 2008 gescheitert ist. "In den nächsten paar Jahren muss da etwas geschehen", drängt Hundstorfer. Er verweist darauf, dass immer mehr Bauern in Pension gehen würden, ohne einen Nachfolger zu finden. "Das Hauptproblem der Bauern ist, dass es wahrscheinlich in den nächsten zehn Jahren das ganze System nicht mehr geben wird".

    Quelle: APA

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