Freihandelsabkommen von USA und Südkorea
Die USA und Südkorea haben am Freitag ein Freihandelsabkommen geschlossen. Darauf hätten sich Vertreter beider Länder geeinigt, teilte US-Präsident Obama mit. Damit werde das starke Bündnis zwischen den Washington und Seoul "weiter vertieft". Südkorea ist der achtgrößte Handelspartner der USA.
Zuvor waren monatelang Details etwa beim Import von Rindfleisch und Autos ausgehandelt worden. Die Gespräche waren bereits unter Obamas Vorgänger George W. Bush aufgenommen worden. Eine erste Vereinbarung war zwar vom südkoreanischen Parlament ratifiziert worden, nicht aber in Washington. Das neu ausgehandelte Abkommen muss noch vor Inkrafttreten in beiden Ländern ratifiziert werden.
Die USA dürfen nun ihren bisherigen Zoll von 2,5 Prozent in den nächsten fünf Jahren beibehalten. Südkorea muss dagegen seinen Importaufschlag für US-Wagen umgehend auf vier Prozent halbieren. Nach fünf Jahren sollen die Zölle auf beiden Seiten abgeschafft werden. Zudem wurden die Sicherheitsvorgaben für die Einfuhr von US-Fahrzeugen nach Südkorea gelockert.
Zuletzt hatte sich der Konflikt mit dem kommunistischen Nordkorea dramatisch verschärft. Die USA sind dabei ein enger militärischer Verbündeter Südkoreas.












