Suu Kyi rät USA zu Vorsicht im Umgang mit Burma

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Die Führerin der burmesischen Demokratiebewegung, Suu Kyi, hat die US-Regierung davor gewarnt, das Militärregime in ihrem Land nach ihrer Freilassung durch "die rosa Brille" zu sehen. Viele Burmesen hätten den Eindruck, dass die USA den Dialog mit der Junta suchten und "sich von uns abwenden", so die Friedensnobelpreisträgerin. Sie selbst teile diese Auffassung nicht.
"Ich glaube, dass Dialog eine gute Sache ist", doch sollte er pragmatisch und nicht "mit rosa Brillen" geführt werden. Washington sollte die Augen offen halten und "sehen, was wirklich vor sich geht".
US-Präsident Obama hatte der burmesischen Junta für die Freilassung Suu Kyis und weiterer politischer Gefangener bessere Beziehungen angeboten. Der US-Senat hatte die 2003 verschärften Sanktionen gegen Burma verlängert. Dazu gehören ein Einfuhrverbot für alle Waren aus dem südostasiatischen Land und ein Einreiseverbot für Personen mit Verbindungen zur Junta. Die US-Regierung ist zudem verpflichtet, alle Kreditentscheidungen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds zugunsten des burmesischen Regimes abzulehnen.
Dem burmesischen Regime werden schwerste Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt, insbesondere Zwangsarbeit, Folter, brutale Verfolgung von Angehörigen ethnischer Minderheiten und Missbrauch von Kindersoldaten. Im UNO-Sicherheitsrat waren die USA und Großbritannien mit einer gegen die Junta gerichteten Resolution am Veto Russlands und Chinas gescheitert.













