Tezcan wollte "niemanden beschuldigen"
Mit seiner Kritik an der heimischen Integrationspolitik habe er nur eine gesunde Diskussion anregen wollen, stellt der türkische Botschafter in Österreich heute erneut klar. Für Außenminister Spindelegger ist das Thema erledigt.

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Der türkische Botschafter in Österreich, Kadri Ecvet Tezcan, hat klargestellt, dass er mit seinen Äußerungen zur Integrationspolitik in Österreich "niemanden beschuldigen" wollte. "Ich wollte niemandem das Herz brechen. Und auch niemanden beschuldigen. Ich wollte eine gesunde Integrationsdiskussion anregen zwischen den Österreichern und der türkischen Gesellschaft, um am Ende ein gutes Resultat für für beide Seiten zu finden", sagte der Diplomat am Donnerstag gegenüber dem ORF.
Die Äußerungen des Botschafters waren am Donnerstag auch Debattenthema im Nationalrat, wo insbesondere das BZÖ seine Empörung über den Botschafter bekräftigte. Justizsprecher Abg. Ewald Stadler (BZÖ) verlangte sogar, den Botschafter in Österreich zur unerwünschten Person zu erklären.
Außenminister Michael Spindelegger (V) stellte klar, dass das Thema für ihn erledigt sei, weil er von seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu die Auskunft erhalten habe, dass der Botschafter seine Privatmeinung geäußert habe, die nicht offizieller Standpunkt der Türkei sei.













