Regierung verliert weiter an Vertrauen

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Die Bundesregierung hat bei den Österreichern weiter an Vertrauen verloren. Hingegen konnten die schon zuletzt mit hohem Vertrauen ausgestatteten Sozialpartner Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer weiter zulegen. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes market zum Vertrauen, das verschiedene Institutionen genießen.
Eine Mehrheit von 56 Prozent der 518 Mitte Oktober befragten Personen ab 16 Jahren äußerte Misstrauen gegenüber der Bundesregierung. Darunter waren 25 Prozent, die den Regierenden "gar nicht" vertrauen. Nur die Minderheit von 32 Prozent attestierte ihnen Glaubwürdigkeit. Unter ihnen befinden sich gar nur sechs Prozent, die der Regierung "sehr" vertrauen. Im heurigen Jänner hatte sie noch bei 40 Prozent einen Vertrauensbonus. Besser schnitten dagegen die Landesregierungen bei den Bürgern ihrer Bundesländer ab. Sie blieben mit nunmehr 55 Prozent nach 56 zu Jahresbeginn weitgehend stabil.
Der Vertrauensvorschuss für die Sozialpartner ist weiter gestiegen: Bei der an der Spitze liegenden Arbeiterkammer um zehn Prozentpunkte auf 85 Prozent, bei der zweitplatzierten Wirtschaftskammer um neun Prozentpunkte auf aktuell 73 Prozent. Deutlich erholt hat sich die Vertrauenswürdigkeit des heimischen Finanzmarktes. Die Versicherungen landeten mit einer Verbesserung von 59 auf 68 Prozent auf dem vierten Platz. Die Banken finden sich mit einer Zunahme ihrer Bewertung von 56 auf 62 Prozent auf dem fünften Platz ex aequo mit der Nationalbank, die stabil blieb.
Vor der Bundesregierung rangieren auch noch der Bundespräsident, die Gewerkschaft und die europäische Zentralbank. An den letzten Stellen im Vertrauens-Ranking liegen ausländische Versicherungen und ausländische Banken mit Sitz in Österreich mit 18 beziehungsweise 16 Prozent.













