Kein Durchbruch für Nahost-Gespräche

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US-Außenministerin Clinton und Israels Ministerpräsident Netanyahu haben nach einem Treffen in New York lediglich erklärt, sich weiter für eine Wiederaufnahme direkter Nahost-Friedensgespräche einsetzen zu wollen. Im Zentrum des Treffens habe "die Herstellung der Bedingungen für die Wiederaufnahme direkter Verhandlungen mit dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung" gestanden, hieß es in einer Erklärung.
Den erhofften Durchbruch brachte das siebenstündige Marathongespräch offenbar nicht. Clinton hatte sich zuvor positiv gezeigt, die Gespräche aus der Sackgasse führen zu können, in welche sie nach der Ankündigung Israels zum Bau von 1.300 neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem geraten waren. Clinton und US-Präsident Obama übten nach der Bekanntgabe dieser Pläne am Montag scharfe Kritik. Nach dem Gespräch war lediglich von einem "freundlichen und produktiven Austausch der Ansichten beider Seiten" die Rede.
Die direkten israelisch-palästinensischen Gespräche, die auf Druck der USA am 2. September aufgenommen worden waren, wurden kurz darauf unterbrochen, weil Israel sich weigerte, einen Baustopp für Siedlungen im israelisch besetzten Westjordanland zu verlängern. Nach Bekanntwerden der neuen Baupläne kündigte Palästinenser-Präsident Abbas am Mittwoch an, den UNO-Sicherheitsrat einschalten zu wollen.
Die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem zur Hauptstadt ihres zukünftigen Staates machen. Der Ostteil der Stadt wurde von Israel im Sechs-Tage-Krieg 1967 erobert.












