Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 26. Oktober 2014 03:00 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Krisengeschüttelte Ukraine wählt neues Parlament Starkes Anwachsen der deutschen Salafistenszene Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Krisengeschüttelte Ukraine wählt neues Parlament Starkes Anwachsen der deutschen Salafistenszene
    Zuletzt aktualisiert: 11.11.2010 um 14:21 UhrKommentare

    Anzeige gegen ehemaligen Präsidenten Jugoslawiens

    Foto © APA

    Ein Belgrader Anwalt ist nun bemüht, die serbische Justiz dazu zu bewegen, sich mit dem Hintergrund des Attentates auf den serbischen Premier Zoran Djindjic im März 2003 zu befassen. Srdja Popovic hat am Donnerstag Strafanzeigen gegen den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Vojislav Kostunica (2000-03) sowie den früheren Chef des Militärnachrichtendienstes Aca Tomic erstattet.

    Weiters zeigte er den Hauptorganisator des Mordangriffes und einstigen Befehlshaber der berüchtigten Sonderpolizei-Einheit "Rote Barette", Milorad Ulemek "Legija", sowie sechs weitere frühere Angehörige derselben Einheit, darunter auch den Mörder Djindjic´, Zvezdan Jovanovic "Zveki", an. Popovic wirft ihnen vor, im November 2001 in einen bewaffneten Aufstand der Sonderpolizei-Einheit in Belgrad verwickelt gewesen zu sein.

    Die Motive für den Protest der Polizeieinheit, die am 11. November 2001 die wichtigste Belgrader Durchfahrtstraße stundenlang unter ihrer Blockade hielt, wurden nie ermittelt. Der damalige Staatschef Kostunica hatte die Bedeutung des Protestes, zu welchem die Sonderpolizisten in voller Montur mit ihren Geländewagen erschienen waren, heruntergespielt. Die Gruppe habe wie andere Berufsgruppen auch ihre Unzufriedenheit eben in ihrer Arbeitskleidung bekundet, erklärte Kostunica.

    Popovic ist laut dem Sender B-92 überzeugt, dass die Ermittlungen in diesem Fall nun auch zur Aufklärung des politischen Hintergrunds des Attentates auf Djindjic beitragen könnten. Der Protest der "Roten Barette" habe einen Verstoß gegen die Verfassungsordnung dargestellt. "Er war die Einführung zum Attentat (auf Djindjic), "glaubt Popovic.

    Die Mörder von Djindjic - einige sind weiterhin flüchtig - waren nach einem Marathonprozess zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Popovic, der im Prozess als Anwalt der Mutter auftrat, hatte sich auch in seinen Schlussworten dafür eingesetzt, den Hintergrund des ungewöhnlichen Protestes der Sonderpolizei-Einheit aufzuklären.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Cameron auf den Barrikaden

      Nachforderungen der EU an Großbritannien im Volumen von 2,1 Milliarden E...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!