Pensionen: Pröll gegen Anreizmodell
Finanzminister Pröll hält nichts vom Anreizmodell des Wirtschaftskammerpräsidenten Leitl. Es soll keine "Zuckerln" geben, für Frühpensionisten, die dann doch länger arbeiten.

Foto © APFinanzminister Joesf PRöll
Finanzminister Josef Pröll (V) kann dem Pensions-Anreiz-Modell von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl nicht viel abgewinnen. "Das kann so nicht Realität werden", sagte er am Dienstag im Ministerrats-Foyer. "Wenn überhaupt", könne man sich eine finanzielle Bezuschussung für Menschen, die länger arbeiten allenfalls für das Regelpensionsalter vorstellen.
Für vorzeitige Pensionsformen dagegen will der Finanzminister keinesfalls etwas von finanziellen "Zuckerln" für das arbeiten über den frühest möglichen Pensionsantritt hinaus wissen. Bundeskanzler Werner Faymann (S) enthielt sich einer inhaltlichen Beurteilung des Leitl-Vorschlages. Er verwies allgemein auf Gespräche, die Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) derzeit in Sachen Pensionen führe. Für den Kanzler ist das Thema Pensionen allerdings auch wesentlich für den Arbeitsmarkt, meinte er: Es sei wichtig, "Menschen, für die wir überhaupt keine Arbeit haben", nach 40 oder 45 Jahren Beschäftigung etwas anzubieten. Außerdem müsse man ja auch Platz machen für junge Arbeitnehmer.












