64 Tote nach Anschlagserie in Bagdad
Die jüngste Anschlagserie in Bagdad hat nach offiziellen Angaben 64 Menschen das Leben gekostet. Gesundheitsminister Salih al-Hasnawi sagte, 360 Menschen seien verletzt worden, als in der irakischen Hauptstadt am Dienstagabend kurz hintereinander 15 Autobomben und fünf kleinere Sprengsätze detonierten.
Einige irakische Beobachter zweifelten die offiziellen Opferzahlen an und erklärten, es seien mindestens 100 Menschen getötet worden. Die Anschläge konzentrierten sich diesmal auf Stadtbezirke, in denen vornehmlich Schiiten leben.
Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat beim Allerseelen-Requiem im Stephansdom in besonderer Weise der 64 Opfer des islamistischen Terrorangriffs gedacht, der sich am Sonntag während des Gottesdienstes in einer syrisch-katholischen Kirche im Bagdader Stadtteil Karrada ereignete. Schönborn lud laut einer Aussendung vom Mittwoch zum Gebet für die Terroropfer ein. Vor Beginn des Requiems wurde die Pummerin geläutet.












