Positive Signale aus rot-grünen Verhandlungen

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Tag zwei im rot-grünen Verhandlungspoker: Nach dem Beginn der Gespräche um eine künftige Regierungszusammenarbeit am Mittwoch sind die Treffen der diversen Untergruppen am Donnerstag fortgesetzt worden. Welche Themen am Programm stehen, oder wie die Positionen dazu aussehen, darüber hüllen sich sowohl SPÖ als auch Grüne in Schweigen.
Lediglich vorsichtige Stimmungsberichte sickerten durch, wobei hier beide Seiten eitel Wonne signalisieren. Die Atmosphäre an den Verhandlungstischen sei "gut", das Gesprächsklima beruhe auf gegenseitiger Wertschätzung, hört man bei den Grünen. Man diskutiere "sehr sachlich" und "durchaus lösungsorientiert".
Positives wird auch aus der SPÖ verlautet. Die Stimmung am ersten Verhandlungstag sei gut gewesen, die Gespräche konstruktiv und offen, wird versichert. Die Parteien hätten einander "abgetastet" und ihre "Interessen ausgetauscht".
Einen genauen Fahrplan, wann welche Themengebiete besprochen werden, gibt es laut Rathaus ebenfalls nicht. Bürgermeister Michael Häupl habe seinem Team freie Hand gelassen. Ziel sei jedenfalls, die Verhandlungen bis kommenden Mittwoch abzuschließen. Von den Grünen heißt es, dass beinahe alle Gruppen täglich zusammentreffen. Ein fixes Zeitbudget pro Treffen gibt es offenbar nicht. Die Sitzungen der rot-grünen Teams dauern demnach unterschiedlich lang - mitunter mehrere Stunden, heißt es.
Bis zum 3. November ringen insgesamt neun Verhandlungsgruppen um Einigkeit in den wesentlichen kommunalpolitischen Themengebieten. Allerdings wird dann, nach Abschluss dieser Gespräche, noch keine Regierung präsentiert werden. Diese soll erst Mitte November stehen.












