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    Südkorea: Kapitän der Unglücksfähre verhaftet "Terrorprediger" Al-Masri wies Vorwürfe von sich Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Südkorea: Kapitän der Unglücksfähre verhaftet "Terrorprediger" Al-Masri wies Vorwürfe von sich
    Zuletzt aktualisiert: 26.10.2010 um 09:31 UhrKommentare

    Iran bestückt erstes AKW in Bushehr mit Brennstoff

    Der Iran hat am Dienstag damit begonnen, sein erstes Atomkraftwerk mit nuklearem Brennstoff zu bestücken. Die Beladung in Bushehr habe angefangen, berichtete die Agentur Fars.

    Foto © Reuters

    Insgesamt werden 163 Brennstäbe eingesetzt. Im August hatte das Land mit Hilfe Russlands den Meiler nahe der Stadt Buschehr in Betrieb genommen. Ursprünglich war geplant, dass die 163 Brennstäbe aus Russland noch im September unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) eingesetzt werden. Wegen technischer Probleme musste dies aber verschoben werden.

    Nach iranischen Angaben soll der Reaktor nun zum Jahresbeginn 2011 Strom produzieren und ans Netz gehen. Der Westen argumentiert, wegen der der Brennstoff-Lieferungen aus Russland gebe es für den Iran keinen Anlass mehr, selbst Uran anzureichern. Der Iran steht im Verdacht, heimlich Atomwaffen zu entwickeln, er bestreitet dies aber und hält trotz UNO-Sanktionen bisher an dem Programm fest. Im November soll es im Atomstreit neue Verhandlungen geben, die in Wien stattfinden sollen.

    Cyber-Attacke

    Im September war bekanntgeworden, dass Buschehr vermutlich Ziel einer Cyber-Attacke durch den Computer-Schädling Stuxnet war. Offen blieb aber das Ausmaß der Schäden im Atomkraftwerk, dessen Bau vor Jahrzehnten von der deutschen Firma Siemens begonnen worden war, und das dann mit russischer Hilfe fertiggestellt wurde. Viele der Kontrollsysteme für die iranischen Industrieanlagen, auch in Buschehr, stammten von Siemens, und Stuxnet greife speziell diese Systeme an.


    Fakten

    Das erste iranische Atomkraftwerk Bushehr steht rund 1.200 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran am Persischen Golf. Der jetzt fertiggestellte erste Reaktorblock wird nach seinem Beladen mit über 160 Brennstäben aus Russland voraussichtlich zu Jahresbeginn 2011 an das Stromnetz angeschlossen.

    Im Frühjahr 2011 soll der Leichtwasserreaktor seine Maximalleistung von 1.000 Megawatt erreichen. Geplant sind auf dem Areal zwei weitere Blöcke.

    Der erste Reaktorblock ist ein Mix aus westlicher und russischer Technik. 1974 hatten vor allem deutsche Ingenieure der Firma Siemens mit dem Bau der Anlage im Auftrag des Schahs begonnen. 1995 beauftragte der Iran die russische Firma Atomstroiexport für eine Milliarde US-Dollar (713 Mio. Euro) mit dem Weiterbau. Die Kombination unterschiedlicher Reaktortechniken gilt als aufwendig. Im ersten Block besteht ein Viertel der Ausrüstung aus deutschen Teilen.

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