Antrag gestellt: Zwillinge müssen weiter warten
Der Termin für die Rückkehr der in das Kosovo abgeschobenen Familie Komani - die Zwillinge und der Vater - nach Österreich ist weiterhin offen. Neben der Mutter, die wegen psychischer Probleme in Wien im Spital liegt, ist nun auch der Vater psychisch angeschlagen.

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Für eine Rückkehr der kosovarischen Familie Komani gibt es noch keinen konkreten Termin. Karin Klaric, Obfrau des Vereins Purple Sheep und Rechtsberaterin der Familie, ist gemeinsam mit Pressesprecher Kurosch Allahyari vor Ort im Kosovo, um alle notwendigen Vorkehrungen zu organisieren, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Der Antrag auf ein humanitäres Visum sei bereits gestellt worden, so Klaric gegenüber der APA.
Der Vater sei psychisch sehr angeschlagen, die beiden achtjährigen Mädchen freuten sich auf ein Wiedersehen mit der Mutter und Freunden in Wien. Eine Wiedereinreise werde aufgrund des humanitären Visums "relativ unkompliziert und rasch möglich sein", sind die Vertreter des Vereins überzeugt. Derzeit würden auch die nächsten rechtlichen Schritte besprochen.
Aufgrund des angeschlagenen Zustands des Vaters würden mit diesem keine Interviews zugelassen, betonte Allahyari. Die Ankunft der Familie werde zeitgerecht bekanntgegeben, für eine kurze Stellungnahme würden dann auch Pressetermine stattfinden. Auch die Freunde der Familie werden um Rücksicht gebeten, "Familie Komani benötigt in erster Linie Ruhe".













