Rektorat will ab 8 Uhr Vorlesungsbetrieb
Starke Kritik an der Audimax-Besetzung gab es am Dienstag vom Rektorat. Es wurde eine Anzeige gegen die Protestierenden eingebracht.

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Das Rektorat der Universität Wien hat die Besetzung des Audimax am Dienstagabend kritisiert. "Aktionen wie diese schaden den heute gemeinsam formulierten Zielen und den bevorstehenden Verhandlungen", war in einer in der Nacht auf Mittwoch auf der Homepage der Uni Wien (http://www.univie.ac.at/) veröffentlichten Mitteilung zu entnehmen. Eine entsprechende Anzeige sei bei den Sicherheitsbehörden bereits eingebracht worden, war weiter zu lesen.
Unterdessen erklärte eine Sprecherin der Universität gegenüber der APA, man führe bereits Gespräche mit den Organisatoren der Besetzung. Ziel sei es, am Mittwoch ab 08.00 Uhr den Vorlesungsbetrieb wieder aufzunehmen. "Störungen, die den Lehrveranstaltungsbetrieb gefährden, schaden den Interessen der Studierenden. Es wird nicht möglich sein, Ersatzräume für Lehrveranstaltungen zu finanzieren", war in der Internet-Mitteilung der Uni Wien zusätzlich zu lesen.
Das Internet, das bereits bei den Protesten im vergangenen Jahr ein wichtiges Informations- und Organisationsmedium war, erfüllte diese Rolle auch am Dienstag und frühen Mittwoch. Wer allerdings tatsächlich glaubte, dass sich Uni-Rektor Georg Winckler persönlich den Protestierenden angeschlossen habe, wurde enttäuscht: Entsprechende Mitteilungen auf der Internet-Plattform Twitter, die unter dem Namen @georgwinckler gepostet worden waren, stellten sich rasch als "Fake" heraus.












