Grüne für Kindergartenpflicht bei Sprachproblemen

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Die Grünen haben sich am Montag für eine Kindergartenpflicht für Dreijährige ausgesprochen, die Sprachschwierigkeiten haben. Das erklärte Bildungssprecher Harald Walser. Ziel sei es nicht, "den Familien die Dreijährigen wegzunehmen", sondern die Bildungs- und Teilhabechancen für alle Kinder zu verbessern, betonte Walser.
Das Problem einer großen Zahl von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache werde in Österreich seit Jahren sträflich vernachlässigt. "Kinder mit Migrationshintergrund, die keinen Kindergarten besuchen, werden den sprachlichen Anforderungen in Deutsch nicht gerecht. 80 Prozent von ihnen haben Förderbedarf im Deutschen", sagte Walser. Der Kindergarten helfe entscheidend mit, sprachliche Defizite zu beseitigen, bezog sich der Bildungssprecher auf eine Erhebung des Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie). Eine Förderung der Kinder wirke sich auch nachweislich positiv auf deren Intelligenz aus.
Als Ausweg aus dem "Kindergarten-Schlamassel" forderte Walser unter anderem kleinere Gruppen und mehr Personal. Für jeweils 15 Kinder müssten zwei Pädagogen zur Verfügung stehen, verlangte der Bildungssprecher. Auch bezüglich der Ausbildung der Kindergartenpädagogen trat Walser für eine Reform ein.












