Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 10:14 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Nordkorea feuerte dritten Tag in Folge Rakete ab Bürgermeister Dobusch will Volluniversität in Linz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Nordkorea feuerte dritten Tag in Folge Rakete ab Bürgermeister Dobusch will Volluniversität in Linz
Zuletzt aktualisiert: 01.10.2010 um 18:11 UhrKommentare

Schiiten-Allianz im Irak stellt sich hinter Maliki

Foto © APA

Nach monatelangem Streit über den Posten des irakischen Ministerpräsidenten haben sich schiitische Gruppen am Freitag auf Amtsinhaber Nuri al-Maliki geeinigt. Das Bündnis stelle den Politiker als Kandidaten auf, teilten mehrere Mitglieder mit. Allerdings sind die schiitischen Parteien im Parlament auf Unterstützung angewiesen, weil sie bei der Wahl im März die Mehrheit verfehlten.

Das weltliche Al-Iraqiya-Bündnis des früheren Regierungschefs Iyad Allawi hatte in der vergangenen Woche erklärt, sich nicht an einer Regierung unter Maliki beteiligen zu wollen. Al-Iraqiya bekam bei der Wahl große Unterstützung von der sunnitischen Minderheit.

Nach Ansicht führender irakischer Politiker sollten an der neuen Regierung alle Lager beteiligt sein. So warnte Allawi vor einer Rückkehr der Gewalt, wenn sein Bündnis ausgeschlossen werde. Nach Einschätzung von Politikern und Sicherheitskräften nutzen Aufständische das seit Monaten andauernde Machtvakuum, um mehr Anschläge auf Behörden zu verüben.

Es ist aber immer noch unklar, ob Maliki im Parlament die Mehrheit erhalten wird, die er brauchen würde, um eine Regierung zu bilden. Denn eine der drei großen Parteien des schiitischen Lagers, der Hohe Islamische Rat, nahm an dem Treffen zur Nominierung des neuen Regierungschefs nicht teil. "Dies ist eine Entscheidung, die nur von der Rechtsstaat-Partei (von Maliki) und den Anhängern der Bewegung von Muktada al-Sadr getroffen wurde", hieß es anschließend auf der Website der parteinahen Agentur Burathanews. Angeblich soll der Iran Sadr unter Druck gesetzt haben, damit dieser einer zweiten Amtszeit für Maliki zustimmt.

Die Haltung der Kurdenparteien ist noch nicht eindeutig. Beobachter in Bagdad schließen außerdem nicht aus, dass sich der Hohe Islamische Rat von Ammar al-Hakim in den kommenden Tagen eventuell mit Allawi verbünden könnte.

Malikis Bündnis für den Rechtsstaat, dem außer der Dawa-Partei noch mehrere kleinere Parteien angehören, hatte im März 89 Mandate erhalten und war damit hinter Allawi auf Platz zwei.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang