Besseres Fischereimanagement für Afrika
200 Millionen Afrikaner sind vom Fischfang abhängig, was fehlt ist ein nachhaltiges Fischereimanagement, betonte der WWF am Freitag anlässlich der ersten Konferenz der afrikanischen Minister für Fischerei und Aquakultur in Banjul (Gambia).

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In den Entwicklungshilfeprogrammen sei der Fischereisektor völlig unterbewertet und erhalte kaum finanzielle Unterstützung. In den meisten Staaten sei kein nationales oder regionales Management vorhanden. Der WWF hofft, dass mit dieser ersten afrikanischen Fischereikonferenz eine neue Ära im Management der afrikanischen Küstengewässer eingeläutet wird. Dadurch könnten viele neue Arbeitsplätze geschaffen und die Armut reduziert werden.
Die Umweltschutzorganisation wies außerdem neuerlich auf bedrohte Riesenfische im südostasiatischen Mekong hin, die durch einen Staudammbau gefährdet sind. Der WWF fordert ein zehnjähriges Moratorium für geplante Mega-Staudämme auf dem Hauptarm des Mekong. "Sollte der Sayabouly-Damm nach den derzeitigen Plänen gebaut werden, würde das die Ernährung von 60 Millionen Menschen in Gefahr bringen", erklärte WWF-Experte Martin Geiger.













