Studenten-Zahl in Österreich wächst rasant

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Trotz der rasant steigenden Studentenzahl an den Universitäten bleibt die Zahl der Professoren konstant. Seit 2005 ist die Zahl der Studenten von rund 218.000 auf 274.000 (2009) angewachsen - das entspricht einem Plus von 25 Prozent. Jene der Professoren stagnierte hingegen bei rund 2.200. Folge: Kamen 2005 noch 99 Studenten auf einen Professor, waren es laut Wissenschaftsministerium 2009 124.
Eine akademische Ebene darunter - bei den Dozenten - gab es sogar ein leichtes Minus von rund einem Prozent (2005: 3.162; 2009: 3.125). Trotzdem hat die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Unis um 23 Prozent zugenommen: Verantwortlich dafür waren aber hauptsächlich über Forschungsprojekte drittfinanzierte Mitarbeiter mit einem Plus von 61 Prozent (2005: 5.773; 2009: 9.274). Dabei werden im Rahmen von geförderten Projekten Wissenschafter befristet angestellt.
Noch schlechter sieht das Betreuungsverhältnis aus, wenn man die Zahl der Professoren nicht der Zahl der Studenten gegenüberstellt, sondern jener der belegten Studien (ein Student kann mehrere Studien inskribieren und muss dementsprechend betreut werden, Anm.). Demzufolge kommen auf die rund 2.200 Professoren rund 336.000 ordentliche Studien - auf einen Professor kommen also 152 Studenten. 2005 betrug das Verhältnis 1:128.
Die immer größere Schere zwischen Studenten und Lehrenden zeigt aus Sicht der HochschülerInnenschaft die finanziellen Nöte der Hochschulen auf. "Österreich liegt bei den StudienanfängerInnen trotz Anstiegs der Studierendenzahlen noch immer 17 Prozent unter dem OECD-Schnitt - dennoch werden die Betreuungsverhältnisse immer schlechter - die finanzielle Aushungerungspolitik der ÖVP ist eine Frechheit", beklagte ÖH-Vize-Chef Thomas Wallerberger (Fraktion Engagierter Studierender, FEST) am Dienstag.













