Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 08:25 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Stagnation bei rechtsextremen Verbrechen Ermittlungen zu Immobilien-Kauf durch Land Kärnten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Stagnation bei rechtsextremen Verbrechen Ermittlungen zu Immobilien-Kauf durch Land Kärnten
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2010 um 14:37 UhrKommentare

Sozialminister rudert zurück

Die potenzielle Prämie für längeres Arbeiten im Alter ist passè. Am Freitag nahm Sozialminister Rudolf Hundstorfer seinen Vorschlag zurück. Er sei "nicht ausdiskutiert".

Foto © APA

Nicht einmal einen Tag lang hat der Plan von Sozialminister Hundstorfer gehalten, potenziellen Hackler-und Korridorpensionisten das Weiterarbeiten mit monatlich 250 Euro zu versüßen. Der Minister ruderte am Freitag zurück. Die zuvor via "Kronen Zeitung" verkündete Prämien-Idee sei nicht ausdiskutiert und "vollkommen ungesteuert" an die Öffentlichkeit gelangt, ließ er verlauten.

Laut "Kronen Zeitung" wollte Hundstorfer 250 Euro netto pro Monat dafür anbieten, die Pension nicht zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzutreten. Auszahlen wollte er die Prämie ab dem vierten Monat. Im kommenden Jahr kämen dafür 17.000 Personen infrage, man könne sich 50 Mio. Euro pro Jahr sparen, hieß es unter Berufung auf das Sozialministerium.

Am Freitag schwächte der Minister ab. Das Papier sei nicht ausdiskutiert, es sei mit den Sozialpartnern oder dem Koalitionspartner nicht besprochen, und auch SPÖ-intern sei noch ein Diskussionsprozess notwendig. Auf der Grundidee beharrte Hundstorfer. "Die Logik lautet: Wie kann ich Menschen animieren, länger im Erwerbsleben zu bleiben und nicht gleichzeitig auch zukünftige Pensionen zu belasten."

Noch vor dem Zurückrudern hatte der Koalitionspartner ÖVP seine Skepsis deutlich gemacht. Man sei gegen "neue Zuckerln für Frühpensionisten", sagte ein Sprecher von Finanzminister Pröll. Das heiße nicht, dass man nicht auch über Anreizsysteme diskutieren könne, allerdings nur dort, wo es um das Arbeiten über das gesetzliche Pensionsalter hinaus gehe.

Entzückt zeigten sich dagegen die Wirtschaftskammer und auch Andreas Khol, Obmann des ÖVP-Seniorenbundes und amtierender Chef des Seniorenrates - allerdings nicht von Hundstorfers Vorschlag, sondern von dessen genereller Annäherung an Anreizmodelle für längeres Arbeiten, die beide Organisationen schon selbst vorgelegt haben. Auch der SPÖ-Pensionistenverband äußerte sich positiv.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang